11 Mrz, 2018 2800 Jahre alte Hauptstadt Armeniens 839 Views

Die bekanntesten Museen von Jerewan

Historisches Museum
Armenien hat eine sehr lange Geschichte voll von Eroberungen und Freiheitskämpfen. Das historische Museum von Armenien hat eine Sammlung von über 400.000 Exponaten aus der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Viele der Exponate wurden in den 1950er Jahren in der Nekropole von Lchashen in der Nähe des Sees Sevan ausgegraben. Die Sammlung umfasst Bronzeskulpturen, vierrädrige hölzerne Streitwagen mit Metalldekoration, geschnitzte Fruchtbarkeitssymbole aus Stein und eine großartige Auswahl an Waffen und Rüstungen (Pfeile, Köcher, Helme und Schilde).
Zu den weiteren bemerkenswerten Exponaten gehören mittelalterliche Khachkars, armenische Nationalkostüme aus dem 18. und 19. Jahrhundert, ein 5500 Jahre alter Lederschuh, der im Jahr 2008 in einer Höhle der Region Wajots Dsor entdeckt wurde, Teppiche und bestickte liturgische Gewänder.

Matenadaran – Zentralarchiv von Handschriften
Obwohl das eingezwängte Gebirgsland über Jahrhunderte hinweg immer wieder unter Fremdherrschaft zu leiden hatte, waren die Armenier stets auf ihre Geschichte und ihre große Kultur bedacht. Bildung und Wissen waren und sind immer von grosser Wichtigkeit. Zentralarchiv für armenische Handschriften. 
Matenadaran ist ein Aufbewahrungsort alter Manuskripte sowie ein Forschungsinstitut und Museum in Armenien. Es gibt 17 000 Manuskripte und 30 000 historische Dokumente im Besitz von Matenadaran, die eine breite Palette von Themen abdecken, wie Geschichte, Geographie, Literatur, Grammatik, Philosophie, Kunst, Medizin und sogar Kosmographie sowohl in Armenisch als auch in vielen anderen Sprachen.
Matenadaran ist ein Haus der größten Sammlung armenischer Handschriften und wir können sogar sagen, dass es eine der größten Sammlungen dieser Art in der ganzen Welt ist. Das macht Matenadaran zu einer wunderbaren Touristenattraktion, die besucht werden soll.
 
Nationalgalerie von Armenien
Die Nationalgalerie von Armenien befindet sich auf dem Platz der Republik, im Herzen des Stadtzentrums von Jerewan, so dass Sie kaum Schwierigkeiten haben werden, es zu finden. Die Nationalgalerie ist eine der größten und besten unter den ehemaligen Sowjetrepubliken. Die Anzahl der Kunstwerke erreicht etwa 25000. Sie sollten Ihren Ausflug in die Galerie sorgfältig organisieren, um keines der Meisterwerke zu verpassen. 
Neben den Werken der armenischen Maler werden auch Werke von russischen und europäischen Künstlern ausgestellt.
Die Kunstwerke von so berühmten und bekannten Künstlern wie Tintoretto, Auguste Rodin, Peter Paul Rubens, Gustav Courbet, Wassily Kandinsky und anderen sind hier ausgestellt.
Mit anderen Worten, bleib ruhig und lass Dich nicht von dieser überwältigenden Qualität der Kunststücke verwirren. Die Nationalgalerie von Armenien befindet sich in einem 8-stöckigen Gebäude, die Kunstsammlungen sind nach Ländern und Perioden geordnet.

Megerian Teppich-Museum und Ausstellungsraum
Die armenischen Teppiche erzählen viel über Armenien und seine Kultur. Sie können eine ganze Geschichte und Kultur darin finden. Durch diese magische "Textur" haben die Armenier bis heute den interessantesten Teil ihrer Kultur zum Ausdruck gebracht. Wenn man einen armenischen Teppich im Haus hat, bedeutet es, dass man dem armenischen Geist und den Armeniern selbst ein wenig näher ist. Sie können kaum ein armenisches Haus ohne einen Teppich finden.
Aus diesem Grund gibt es in Armenien und besonders in Jerewan so viele Teppichgeschäfte und Museen. Einer von ihnen ist Megerian Teppich-Museum. In Megerian finden Sie eine Vielzahl von Teppichen und was noch interessanter ist, können Sie den Herstellungsprozess von armenischen Teppichen sehen.

Historische und Archäologische Museum-Reserve von Erebuni
Diese archäologische Stätte stammt aus dem Jahr 782 v. Chr., 3 Jahrzehnte frühre als die Gründung von Rom. Es bietet einen ausgezeichneten Einblick in das tägliche Leben im Palast von Argishti I, einem der größten Könige von Urartu an. Am Fuß des Hügels befindet sich das Museum aus der Sowjetzeit, wo Artefakte aus den Palastgrabungen, darunter einige außergewöhnliche Silberrhythmen (Trinkhörner) zu finden sind.
Die erste Phase der Ausgrabungen begann 1950, als eine große keilförmige Platte mit den Inschriften von Argishti I gefunden wurde, die das Datum bestätigte, wann die Festung gebaut wurde. Sie entdeckten die Überreste von Höfen, Tempeln, einige Teile des königlichen Palastes. Dutzende von urartäischen und achaemenidischen Artefakten und Wandfragmenten wurden ebenfalls gefunden, von denen viele jetzt im Museum ausgestellt sind.

Militärmuseum von Mutter-Armenien
22 Meter hohe Statue von Mutter Armenien mit militärischer Haltung und einem massiven Schwert überwacht die Stadt von einem hohen Hügel und hat eine klare Botschaft: die Geschichte von Armenien ist voll von Invasionen, Massakern und Repressionen, und sie ist beriet zu kämpfen, um ihre Nation und das Leben ihrer Bürger zu bewahren. 
Im Sockel befindet sich ein Militärmuseum, das die Teilnahe der Armenier im Zweiten Weltkrieg dokumentiert (600.000 Armenier nahmen am 2. Weltkrieg teil und unter denen gab es viele Generäle, Marschale und einen Admiral). In diesem Museum finden Sie auch Dokumente vom Berg Karabach Krieg, der in 90er Jahren zwischen Armenien und Azerbaidschan stattfand.
Das Museum wurde 1950 eröffnet und war ursprünglich mit einer 17-Meter hohen Statue Stalins gekrönt. Diese wurde 1967 durch Mutter-Armenien-Statue ersetzt. Ein Soldat wurde zu Tode gequetscht und mehrere wurden verletzt, als Stalins Statue unangemeldet abgerissen wurde, was zu einem grimmigen Gemurmel über Stalin führte, der immer noch von jenseits des Grabes tötete. Im Inneren finden Sie eines der interessantesten Exponate -die Operation Nemesis, eine verdeckte Aktion der Armenischen Revolutionären Föderation (Daschnaktsutyun), die von 1920 bis 1922 durchgeführt wurde und während der die osmanischen politischen und militärischen Persönlichkeiten für ihre Rollen bei den schrecklichen Massakern von Armeniern im Jahr 1915/16 ermordet wurden.
Mutter Armenien befindet sich im Siegespark. Um dorthin zu gelangen, nehmen Sie die Rolltreppen von Kaskad-Denkmal zum oberen Teil und von dort gehen Sie die Treppe hinauf zur riesigen Betonplattform. Von der Spitze der Plattform überqueren Sie die Hauptstraße zu dem gegenüberstehenden Siegespark.

Cafesjian Zentrum für moderne Kunst
Dieses Kunstzentrum befindet sich vor und innerhalb einer großen Steintreppe, die als KAskad bekannt ist. Es ist eine der wichtigsten kulturellen Attraktionen der Stadt. In den 1920er Jahren wurde es von dem sowjetischen Architekten Alexander Tamanyan im Rahmen seines Plans zur Modernisierung Jerewans konzipiert, aber die Bauarbeiten begannen in den 1980er Jahren. Jedoch musste man den Bauprozess nach dem Erdbeben von 1988 stoppten. Schließlich kam der armenisch-amerikanische Philanthrop Gerard Cafesjian zu Hilfe und finanzierte seine Fertigstellung und Umwandlung in einen mehrstufigen Raum für zeitgenössische Kunst.
Hier finden Sie 2 externe Gartengalerien und fünf Ausstellungshallen, die mit der internen Rolltreppe zugänglich und täglich von 8 bis 20 Uhr offen sind. Neben der Rolltreppe befinden sich Plattformen, auf denen Kunstwerke aus Cafesjian's persönlicher Sammlung von Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt sind. Hier finden Sie solche Kunststücke wie Studio 65 für Gufram's Marilyn 'Bocca' Lippensofa, Giogio Laveris Lippenstift und Richard Cresswells Schmetterlingssitz. Vor der Cascade befinden sich in einem Skulpturengarten drei riesige Bronzearbeiten des kolumbianisch-italienischen Bildhauers Fernando Botero: Katze, römischer Krieger und rauchende Frau. Diese stehen neben einer skurrilen schmiedeeisernen Teekanne von Joana Vasconcelos, einer leuchtend blauen Kiwi von Peter Woytuk und vielen anderen Arbeiten.
Die Gartengalerien sind mit Springbrunnen, modernen Khachkars (Steinstelen mit geschnitzten Kreuzen) und zeitgenössischen Skulpturen ausgestattet. Und es ist kostenlos zu besichtigen. Besucher müssen eine Eintrittskarte haben, um die internen Galerien betreten zu können. An beiden Straßen, die den Park umgeben, gibt es Cafés, Bars und Restaurants mit vielen Sitzgelegenheiten im Freien.

Denkmal für die Opfer des Völkermords von 1915 in Eriwan (Genozid-Denkmal)
Das Denkmal an die 1,5 Mio. Opfer des Völkermords von 1915 liegt auf dem Hügel Zizernakaberd (Schwalbenfestung) in Jerewan. Es setzt aus zwölf Basaltstelen zusammen, die sich - wie trauernd – über das ewiges Feuer neigen. Sie sollen die 12 Wileiets in Westarmenien darstellen. Ein weiterer, gen Himmel ragender spitzer Mast symbolisiert die Wiedergeburt des armenischen Volkes bzw. Ostarmeniens. In der Nähe befindet sich noch eine lange Mauer, die Mauer des Schweigens. Das Genozidmuseum am Abhang des Hügels wurde 1995 gegründet und zeigt Dokumente und Fotos über die Geschichte der Vorbereitung und Durchführung des Völkermordes durch Regierungskreise der Türkei. 

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Die Weinregion von Wajots Dsor liegt im Südosten des Landes und ist hauptsächlich eine bergige Region. Sie ist für die Areni Höhle, das Weingut...

 

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